Die Positanos finden sich selbst total underground, legen sich nicht fest und setzen sich immer wieder aufs Neue zwischen alle Stühle.

Daniel und John gründeten das Duo 2003 unter dem sperrigen Namen einer italienischen Kleinstadt und mischen seither dreiste Kabaretteinlagen mit absurden Balladen und schmalzigem Möchtegern-Hiphop.

Wenn man Ironie nicht versteht und Humor mit der Brechstange braucht, sollte man sich keinesfalls ihrer Musik aussetzen. Nur ein besonders feinfühliges Publikum kann Positano ertragen, alle anderen sollten vom Konzertbesuch dringend absehen.

Man möchte die Jungs schütteln und ihnen "Seid mal eindeutig" zurufen, aber schon längst sind sie um die nächste Ecke. Wo andere Künstler Zielgruppen haben, gibt es für Positano nur Randgruppen - manch ein Gast soll nach einem Positano-Konzert spurlos im Posiversum verschwunden sein.